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»Ich werde viel mit den Spielern reden«

Marcus Weiß (Foto:
Harald Schreiber), 38 Jahre, ist seit Samstag, 18 Uhr, neuer
Trainer beim Fußball-Landesligisten SV Erlenbach. Ein Interview:
Wie kam es zur Liaison mit dem SV Erlenbach?
Ich habe noch viele persönliche Verbindungen aus meiner aktiven
Zeit mit dem Verein. Dort habe ich gemeinsam mit Sportvorstand
Marcus Schlosser noch gekickt. Als der Anruf kam, habe ich deshalb
sofort »ja« gesagt, obwohl ich aus familiären Gründen erst einmal
kürzer treten wollte.
Welche Erwartungen haben Sie an die Saison?
Ich möchte das Ziel des Vereins, den Klassenerhalt zu sichern, in
die Tat umsetzen. Das wird schwer genug werden, zumal mit Torwart
Sven Schröer und Thorsten Konrad jetzt zwei Spieler wegen
Verletzung länger ausfallen.
Wie wollen Sie das erreichen?
Der Verein hat mir zugesichert, dass die Mannschaft noch verstärkt
wird. Es gilt, in der Vorrunde noch etliche Punkte zu sammeln, um
dann im Winter personell nochmals zuzuschlagen. Schade, dass mit
Carlo Rittger und Andreas Deckelmann demnächst zwei bewährte
Abwehrkräfte für etliche Monate fehlen.
Wo sind die Stärken, wo die Schwächen der Mannschaft?
Ich habe am vergangenen Samstag das erste Mal die Truppe gesehen.
Es ist eine ganz junge Mannschaft, in der letzten halben Stunde
hat die Kraft gefehlt und im Mittelfeld war ein großes Loch.
Positiv sind mir Marcel Geyer und Simon Scholz aufgefallen.
Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger?
Zu der Arbeit von Manfred Brunner kann ich nichts sagen. Ich werde
auf jeden Fall viel mit den Spielern reden, Kraft und Kondition
tanken und die Taktik verbessern. Das wird ein hartes Stück
Arbeit, wenn ich an die kommenden schweren Spiele in Kahl, daheim
gegen Lengfeld und in Haibach denke.
Am Mittwoch in Kahl stehen Sie vor der ersten Bewährungsprobe. Wie
sind die Aussichten?
Wir sind krasser Außenseiter und wollen das Beste daraus machen.
Vielleicht sind die Spieler befreiter. Ich tippe auf ein 1:1 oder
2:2.
Wolfgang Schwarzkopf
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