Geld fehlt im Prinzip hinten
und vorne
Erlenbach Sportverein Erlenbach zog
finanzielle und sportliche Bilanz - Beiträge
steigen.
Die
Generalversammlung des SV stand ganz im Zeichen
von Wahlen und Beitragserhöhungen. Im letzten
Jahr wurde das Sportheim größtenteils renoviert.
Dank zollte Präsident Udo Berninger vor allem dem
Bautrupp für die vielen ehrenamtlichen
Stunden. Finanz- und Beitragsprüfungen erfordern
immer mehr Verwaltungsarbeit, auch im Verein.
Deshalb soll die Arbeit neu strukturiert werden.
Der Sportverein hat laut Berninger
eine ausgezeichnete Jugendabteilung, die
seinesgleichen im Landkreis sucht. In allen
Spielklassen habe seien Mannschaften gemeldet.
Der Vertrag mit Trainer Joachim Hufgard wurde um
ein Jahr verlängert. Keinesfalls rosig sehe die
finanzielle Situation aus. So erhöhe der BLSV ab
2005 die Beiträge um zehn Prozent, die Zuschüsse
für die Übungsleiter werden möglicherweise
gestrichen und die Aufwendungen hätten sich nach
der Euro-Umstellung erhöht. Zudem habe die AKZO
den Vertrag für die Benutzung des
Trainingsplatzes gekündigt. Das Geld fehle im
Prinzip hinten und vorne.
Silvia Weigand,
die nach zehn Jahren ihr Amt als Leiterin der
Gymnastikabteilung niedergelegt hat, berichtete
von gut besuchten Gymnastikstunden. 13
Neuzugängen standen 20 Abmeldungen gegenüber.
150 turnen mit. Sportvorstand Marcus Schlosser
berichtete über den Spielbetrieb der aktiven
Mannschaften. Die erste Mannschaft stieg aus der
Landesliga in die Bezirksoberliga ab, der zweiten
Mannschaft gelang der Aufstieg in die
Kreisklasse. Der Mannschaftskader wurde unter
anderem durch acht Jugendspieler
verstärkt. Uwe Zahn zog Bilanz für die Jugend. Die sei
engagiert, so dass man nicht
auf Spielgemeinschaften angewiesen ist. Auch Matthias
Röhl vermeldete von den Jüngsten: kein Mangel an
Spielern. Die sportlichen Erfolge können sich
sehen lassen und allein zum Nikolausturnier waren
1000 Besucher gekommen
Abstriche
bei körperlicher Verfassung
Albert Schott, zuständig für den mittleren
Jugendbereich, zog ebenfalls eine positive
Bilanz. Zwar sei ein spielerisches Potential
vorhanden, müsse man Abstriche machen, was
die körperlichen Verfassung der Jungen angehe.
Kräftemäßig seien diese teilweise
anderer Mannschaften unterlegen. Uwe Zahn zog ein
Resümee für den oberen Jugendbereich. Die
B-Jugend stehe im oberen Tabellendrittel. Für die
nächsten zwei bis drei Jahre bestehe kein
Spielermangel. Die A-Jugend konnte nach dem
Abstieg in die Kreisliga alle Spiele gewinnen.
Die Mannschaft steht in der Bezirksoberliga auf
dem sechsten Tabellenplatz.
Finanzvorstand
Martin Gundert sprach übers Geld. Für den Umbau
des Sportheims wurde ein Darlehen aufgenommen.
Dennoch stehe der Verein finanziell ausgewogen
da. Für die Zukunft ist eine Beitragserhöhung
unumgänglich. Sie steigen für Jugendliche bis
14 Jahre auf 30 Euro, bis 18 Jahre auf 39 Euro.
Erwachsene zahlen künftig 50 Euro, Rentner 25 und
Familien 80 Euro. Für das von der Stadt gemietete
Eintrachtsportheim wurde ein neuer, befristeter
Mietvertrag abgeschlossen. Danach muss nicht mehr
der Vermieter die Renovierung zahlen, sondern der
Verein. Das Ergebnis der Wahlen: Vorsitzender Udo
Berninger, Sportvorstand Marcus Schlosser,
Finanzen Martin Gundert, Jugend Uwe Zahn, Damen
Sylvia Unkelbach, Kassierer Holger Reinhard,
Schriftführer Axel Ebert, Beisitzer Helmut Monert,
Matthias Röhl, Michael Hilger, Michael Berninger
und Peter Heckmann, Platzkassierer Karl Klein und
Reinhold Klemm, Archiv Kunibert Zöller,
Kassenprüfer Pia Klug und Jürgen Schneider,
Platzwart Franz Reiter, Bauausschuss Eugen
Unkelbach, Ralf Klink, Franz Reiter und Arnold
Schmitt, Spielausschuss Udo Ebert, Lars Nowak,
Peter Krüger, Tino Lardas und Matthias Dietrich,
stellvertretender Jugendleiter Matthias Röhl.
red