Hauptversammlung 2004

Main - Echo 24.03.04
 
 

 

 

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Bericht zur Jahreshauptversammlung 2004

Geld fehlt im Prinzip hinten und vorne

Erlenbach Sportverein Erlenbach zog finanzielle und sportliche Bilanz - Beiträge steigen.

Die Generalversammlung des SV stand ganz im Zeichen von Wahlen und  Beitragserhöhungen. Im letzten Jahr wurde das Sportheim größtenteils renoviert. Dank zollte Präsident Udo Berninger vor allem dem Bautrupp für die vielen ehrenamtlichen Stunden. Finanz- und Beitragsprüfungen erfordern immer mehr Verwaltungsarbeit, auch im Verein. Deshalb soll die Arbeit neu strukturiert werden. Der Sportverein hat laut Berninger eine ausgezeichnete Jugendabteilung, die seinesgleichen im Landkreis sucht. In allen Spielklassen habe seien Mannschaften gemeldet. Der Vertrag mit Trainer Joachim Hufgard wurde um ein Jahr verlängert. Keinesfalls rosig sehe die finanzielle Situation aus. So erhöhe der BLSV ab 2005 die Beiträge um zehn Prozent, die Zuschüsse für die Übungsleiter werden möglicherweise gestrichen und die Aufwendungen hätten sich nach der Euro-Umstellung erhöht. Zudem habe die AKZO den Vertrag für die Benutzung des Trainingsplatzes gekündigt. Das Geld fehle im Prinzip hinten und vorne.

Silvia Weigand, die nach zehn Jahren ihr Amt als Leiterin der Gymnastikabteilung niedergelegt hat, berichtete von gut besuchten Gymnastikstunden. 13 Neuzugängen standen 20 Abmeldungen  gegenüber. 150 turnen mit. Sportvorstand Marcus Schlosser berichtete über den Spielbetrieb der aktiven Mannschaften. Die erste Mannschaft stieg aus der Landesliga in die Bezirksoberliga ab, der zweiten Mannschaft gelang der Aufstieg in die Kreisklasse. Der Mannschaftskader wurde unter anderem durch acht Jugendspieler verstärkt. Uwe Zahn zog Bilanz für die Jugend. Die sei engagiert, so dass man nicht auf Spielgemeinschaften angewiesen ist. Auch Matthias Röhl vermeldete von den Jüngsten: kein Mangel an Spielern. Die sportlichen Erfolge können sich sehen lassen und allein zum Nikolausturnier waren 1000 Besucher gekommen     
                                                                                                

Abstriche bei körperlicher Verfassung                                                         
                                                                                               
Albert Schott, zuständig für den mittleren Jugendbereich, zog ebenfalls eine positive Bilanz. Zwar sei ein spielerisches Potential vorhanden, müsse man Abstriche machen, was die körperlichen Verfassung der Jungen angehe. Kräftemäßig seien diese teilweise anderer Mannschaften unterlegen. Uwe Zahn zog ein Resümee für den oberen Jugendbereich. Die B-Jugend stehe im oberen Tabellendrittel. Für die nächsten zwei bis drei Jahre bestehe kein Spielermangel. Die A-Jugend konnte nach dem Abstieg in die Kreisliga alle Spiele gewinnen. Die Mannschaft steht in der Bezirksoberliga auf dem sechsten Tabellenplatz.

Finanzvorstand Martin Gundert sprach übers Geld. Für den Umbau des Sportheims wurde ein Darlehen aufgenommen. Dennoch stehe der Verein finanziell ausgewogen da. Für die Zukunft ist eine Beitragserhöhung unumgänglich. Sie steigen für Jugendliche bis 14 Jahre auf 30 Euro, bis 18 Jahre auf 39 Euro. Erwachsene zahlen künftig 50 Euro, Rentner 25 und Familien 80 Euro. Für das von der Stadt gemietete Eintrachtsportheim wurde ein neuer, befristeter Mietvertrag abgeschlossen. Danach muss nicht mehr der Vermieter die Renovierung zahlen, sondern der Verein. Das Ergebnis der Wahlen: Vorsitzender Udo Berninger, Sportvorstand Marcus Schlosser, Finanzen Martin Gundert, Jugend Uwe Zahn, Damen Sylvia Unkelbach, Kassierer Holger Reinhard, Schriftführer Axel Ebert, Beisitzer Helmut Monert, Matthias Röhl, Michael Hilger, Michael Berninger und Peter Heckmann, Platzkassierer Karl Klein und Reinhold Klemm, Archiv Kunibert Zöller, Kassenprüfer Pia Klug und Jürgen Schneider, Platzwart Franz Reiter, Bauausschuss Eugen Unkelbach, Ralf Klink, Franz Reiter und Arnold Schmitt, Spielausschuss Udo Ebert, Lars Nowak, Peter Krüger, Tino Lardas und Matthias Dietrich, stellvertretender Jugendleiter Matthias Röhl. red

 

 

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